Türkei, Pergamon – Ostthermen
Die Studiosus Foundation e. V. unterstützt gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) Istanbul die museale Instandsetzung der Ostthermen im Gymnasion von Pergamon. Diese gehören zu den eindrucksvollsten Bauwerken im diesem Bereich. Mit Raumhöhen von bis zu acht Metern vermitteln sie einen anschaulichen Eindruck einer römisch-kaiserzeitlichen Badeanlage.
Durch Stabilisierungsmaßnahmen und Teilrekonstruktionen sollen die historische Bausubstanz gesichert und die ursprüngliche Funktionsweise der Thermen besser nachvollziehbar werden. Dazu gehören insbesondere die teilweise Wiederherstellung der Hypokaustenanlagen – der antiken Fußbodenheizung – sowie der Marmorbecken.
Die Sicherung und teilweise Rekonstruktion wichtiger Bauelemente sorgt für den Erhalt der römischen Badeanlage, so dass Besucherinnen und Besucher die Anlage besser verstehen und deren Funktion leichter nachvollziehen können.
Kurzfristig steht die Stabilisierung gefährdeter Bauteile im Mittelpunkt. Mittelfristig werden die Ostthermen in das bestehende Besucher- und Wegekonzept eingebunden. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, das Kulturdenkmal zu bewahren, den nachhaltigen Tourismus zu stärken und Arbeitsplätze im archäologischen und touristischen Umfeld zu sichern.
Die Studiosus Foundation fördert, in Zusammenarbeit mit dem DAI bereits seit 2004 Projekte zum Erhalt des kulturellen Erbes in Pergamon. Das neue Vorhaben knüpft an die museale Rekonstruktion eines Eckperistyls des Gymnasion und die Aufbereitung der angrenzenden Waschräume an.
Maßnahmen auf einen Blick
- Sicherung der historischen Bausubstanz
- Teilrekonstruktion der Hypokaustenanlagen und Marmorbecken
- Verbesserung der musealen Vermittlung und Besucherführung
- Einbindung in das touristische Wegekonzept von Pergamon
- Sicherung von lokalen Arbeitsplätzen